Es sind noch knapp sieben Wochen bis zu den Abitur-Prüfungen. Man nimmt sich oft vor etwa zu lernen, verzweifelt aber meistens wenn man erkennt, wie viel man machen muss und was man alles nicht kann (so geht es mir zumindest so).

Damit ich das Lernen nicht wieder, wie bei den Vorabiklausuren bis auf den letzten Tag aufschiebe, habe ich mir deshalb einen Lernplan erstellt, aus dem ersichtlich ist, was ich in welcher Woche lerne und welche Aufgaben ich zu erledigen habe. Hoffentlich komme ich so endlich mal dazu, dass zu tun was ich machen muss…

Das ganze ist sicherlich nicht nur für mich interessant, sondern wird euch bestimmt auch bei der Organisation helfen. Es ist beliebig erweiterbar und eignet sich genauso gut für andere Fächer . Diesen Plan habe ich für das Fach Englisch (und Psycholgie) – nach den offiziellen ABI (2009)-Vorgaben des Schulministeriums NRW – erstellt.

Die Spalte “OK” nutze ich für meine eigene Einschätzung inwieweit ich das Thema beherrsche oder eben nicht. So kann ich individuelle Schwerpunkte setzten und weiß auf jeden Fall was ich noch machen muss. Das “W” steht für die Widerholung. Diese werde ich je nachdem zwischendurch vornehmen oder in der dafür vorgesehenen 17. Woche.

Für die Motivation ist es ganz nützlich, dass man sich immer belohnt. Deswegen gibt es hierfür auch entsprechenden Platz ^^.

Anhang

  • Lernplan zur Abitur Vorbereitung in Englisch (LK) (.doc | .odt | .pdf)
  • Lernplan zur Abitur Vorbereitung in Psychologie (LK) (.doc| .odt | .pdf)

Am Ende der Reihe Persönlichkeitspsychologie hatten wir die Aufgabe tabellarisch eine Übersicht zu erstellen. Diese findet ihr hier:

Anhang

A. Bandura: Modelllernen

10. Juni 2008

Als ich mich im Internet über das Modellernen von Albert Bandura informieren wollte, bin ich auf dieses Video gestoßen, dass das berühmte Bobo Doll Experiment, veranschaulicht.

In dieser Untersuchung wurde Kindern einer Gruppe von Kindern ein Video gezeigt, in welchem Erwachsene aggressiv mit einer Plastikpuppe umgehen. Einer anderen Gruppe von Kindern wurde ein Erwachsener gezeigt der die Puppe gar nicht weiter beachtete. Im nächsten Schritt durften die Kinder mit dieser Puppe spielen und dort zeigte sich, dass Kinder die Erwachsene beobachteten wie sie aggressiv mit der Puppe umgegangen sind, dies ebenfalls nachahmten. Bandura nennt dies Beobachtungeslernen oder auch Modelllernen.

Es gibt auch noch ein anderes Video mit originalen Aufzeichnungen aus dem Experiment von Bandura. Allerdings ist die Videoqualität in diesem Video nicht ganz so gut. Das gute daran ist jedoch, dass Bandura, der noch lebt, selbst die Ergebnisse kommentiert (englisch).

Weblinks

Vor einiger Zeit habe ich meine Facharbeit im Fach Psychologie mit dem Titel “Diagnose von pathologischer Internetnutzung anhand eines selbst entwickelten Fragebogens” geschrieben. (Pathologische Internetnutzung ist wohl unter dem Begriff “Internetsucht” bekannter. – Wobei in meiner Arbeit erklärt wird, weshalb dieser Begriff wissenschaftlich nicht korrekt ist.) Diese habe ich dann knapp einen Monat später – mit der Note “sehr gut” – zurückerhalten. Mein Lehrer hat u. A. an meiner Arbeit kritisiert, dass ich keine Einleitung geschrieben habe und der Anhang nicht vollständig war, dennoch habe ich im Allgemeinen “wissenschaftlich sehr gut” gearbeitet.

Ich möchte mich nun gar nicht mit Lorbeeren schmücken, sondern kurz die eigentlichen Inhalte darstellen:

Definition

“Man kann generell sagen sagen, dass pathologische Internetnutzung eine vom Betroffenen gar nicht bis hin sehr schwer kontrollierbare exzessive Nutzung des Internets ist. Daraus folgen oft negative Konsequenzen, wie etwa der Leistungsabfall der Noten in der Schule oder in extremen Fällen auch der Arbeitsplatzverlust oder die Scheidung mit dem Lebenspartner (vgl. Young, 1999a).” (S. 4)

Symptome

Wie bei anderen Suchten treten klassische Symptome, wie etwa Kontrollverlust, Entzugserscheinungen oder die Toleranzentwicklung (man muss mehr “zu sich nehmen” um gleichen Effekt zu erzielen ) auf. (Weitere Symptome unterscheiden Hahn und Jerusalem. siehe dazu S. 6f)

Arten der pathologischen Internetnutzung

Da das Internet etwas sehr komplexes ist, wobei selbst der Begriff “Internet” ein schwammiger Begriff für das WWW ist, und man darunter verschiedenste Dienste (z.B. E-Mail, WWW, Ftp, etc.) zusammenfasst, differenziert man verschiedene Anwender von pathologischen Internetnutzern. (siehe S. 7ff)

Selbst entwickelter Fragebogen

Anhand von verschiedenen diagnostischen Fragebögen und eigenen Überlegungen, habe ich einen eigenen, 20 Items umfassenden, Fragebogen entwickelt, den ich als Papier-Bleistift Version und als Internetbefragung durchgeführt habe.
Bei der Auswertung erfolgte dann die Ernüchterung: Leider waren meine Fragen nicht trennscharf. – D.h. es ergaben sich kaum Unterschiede zwischen pathologischen Internetnutzern (Internet-Süchtigen) und Nicht-Betroffenen. Dennoch habe ich durch statistische Mittel versucht herauszufinden, auf wie viele Probanden die Symptome zutrafen. Hierbei ergab sich die Zahl sieben. Also insgesamt sieben Probanden könnten potentielle pathologische Internetnutzer sein.

Anhang

  • Diagnose von pathologischer Internetnutzung anhand eines selbst entwickelten Fragebogens“. (.doc | .odt |.pdf). Meine Facharbeit
  • Präsentation. (.odp| .pdf| .ppt) Die Präsentation der wichtigsten Ergebnisse

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