Psychologie: Facharbeit – Internetsucht
20. Mai 2008
Vor einiger Zeit habe ich meine Facharbeit im Fach Psychologie mit dem Titel “Diagnose von pathologischer Internetnutzung anhand eines selbst entwickelten Fragebogens” geschrieben. (Pathologische Internetnutzung ist wohl unter dem Begriff “Internetsucht” bekannter. – Wobei in meiner Arbeit erklärt wird, weshalb dieser Begriff wissenschaftlich nicht korrekt ist.) Diese habe ich dann knapp einen Monat später – mit der Note “sehr gut” – zurückerhalten. Mein Lehrer hat u. A. an meiner Arbeit kritisiert, dass ich keine Einleitung geschrieben habe und der Anhang nicht vollständig war, dennoch habe ich im Allgemeinen “wissenschaftlich sehr gut” gearbeitet.
Ich möchte mich nun gar nicht mit Lorbeeren schmücken, sondern kurz die eigentlichen Inhalte darstellen:
Definition
“Man kann generell sagen sagen, dass pathologische Internetnutzung eine vom Betroffenen gar nicht bis hin sehr schwer kontrollierbare exzessive Nutzung des Internets ist. Daraus folgen oft negative Konsequenzen, wie etwa der Leistungsabfall der Noten in der Schule oder in extremen Fällen auch der Arbeitsplatzverlust oder die Scheidung mit dem Lebenspartner (vgl. Young, 1999a).” (S. 4)
Symptome
Wie bei anderen Suchten treten klassische Symptome, wie etwa Kontrollverlust, Entzugserscheinungen oder die Toleranzentwicklung (man muss mehr “zu sich nehmen” um gleichen Effekt zu erzielen ) auf. (Weitere Symptome unterscheiden Hahn und Jerusalem. siehe dazu S. 6f)
Arten der pathologischen Internetnutzung
Da das Internet etwas sehr komplexes ist, wobei selbst der Begriff “Internet” ein schwammiger Begriff für das WWW ist, und man darunter verschiedenste Dienste (z.B. E-Mail, WWW, Ftp, etc.) zusammenfasst, differenziert man verschiedene Anwender von pathologischen Internetnutzern. (siehe S. 7ff)
Selbst entwickelter Fragebogen
Anhand von verschiedenen diagnostischen Fragebögen und eigenen Überlegungen, habe ich einen eigenen, 20 Items umfassenden, Fragebogen entwickelt, den ich als Papier-Bleistift Version und als Internetbefragung durchgeführt habe.
Bei der Auswertung erfolgte dann die Ernüchterung: Leider waren meine Fragen nicht trennscharf. – D.h. es ergaben sich kaum Unterschiede zwischen pathologischen Internetnutzern (Internet-Süchtigen) und Nicht-Betroffenen. Dennoch habe ich durch statistische Mittel versucht herauszufinden, auf wie viele Probanden die Symptome zutrafen. Hierbei ergab sich die Zahl sieben. Also insgesamt sieben Probanden könnten potentielle pathologische Internetnutzer sein.
Anhang
- “Diagnose von pathologischer Internetnutzung anhand eines selbst entwickelten Fragebogens“. (.doc | .odt |.pdf). Meine Facharbeit
- Präsentation. (.odp| .pdf| .ppt) Die Präsentation der wichtigsten Ergebnisse
HINWIS: Sämtliche Inhalte dieser Webseite, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, unterliegen der Creative Commons (by-3.0) Lizenz. Dies bedeutet für Sie, dass Sie sämtliche Dokumente vervielfältigen, verbreiten, öffentlich zugänglich machen und bearbeiten dürfen. – Lediglich unter der Bedingung, dass sie mich, Aykan Bacaksoy, als Autor nennen.
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